Inhalt: Colin und Maria könnten gegensätzlicher nicht sein. Er war schon immer ein Problemkind, konnte seine Aggressionen selten unter Kontrolle bringen und kam daher schon mehr als genug mit dem Gesetz in Konflikt. Daher will Colin sein letzte Chance nutzen, denn auch nur ein einziger Fehltritt würde ihn für zehn Jahre ins Gefängnis bringen und damit auch seine Träume, Lehrer zu werden, zunichte machen. Maria ist das Kind von mexikanischen Einwanderern. Ihre Eltern haben ein gut geführtes Restaurant und konnten ihr somit eine Ausbildung zur Rechtsanwältin ermöglichen. Eigentlich macht sie ihre Arbeit gern, doch sie hat sehr viel zu tun und muss sich außerdem mit einem der Partner rumschlagen, der offensichtlich von ihr mehr als ihre Arbeit erwartet. Colin hat gerade einen anstrengenden MMA-Kampf hinter sich, als er Maria zum ersten Mal begegnet: bei einem stürmischen Gewitter mitten auf der einsamen Landstraße. Ganz Gentleman hilft er ihr den Reifen zu wechseln. Durch Marias Schwester Serena sehen sie sich wieder und obwohl Colin Maria mit seiner unverblümten Wahrheit ganz schön zusetzt, verlieben sie sich ineinander. Ihre Liebe bleibt nur eine kurze Zeit ungestört. Denn Maria hat früher bei der Staatsanwaltschaft in Charleston gearbeitet und offensichtlich hat da jemand noch eine Rechnung offen, denn plötzlich passieren merkwürdige Dinge und Maria kann sich lange kein Reim darauf machen. Die erste Bewährungsprobe lässt nicht lange auf sich warten, als Maria von ihrem „Stalker“ ein Getränk spendiert bekommt und Colin seine rasende Wut darüber kaum kontrollieren kann. Doch die Situation spitzt sich weiter zu und es bringt nicht nur Colins Bewährungsstrafe in Gefahr, sondern auch Marias Leben … Eigene Meinung: Die Figuren können unterschiedlicher nicht sein, aber der Roman hat mich gepackt von der ersten Seite an. Sparks schafft es mit viel Einfühlungsvermögen die Leser da zu treffen, wo es weh tut am Herzen. Er legt viel Liebe in die Figuren und das merkt man. Man kann diesen Roman wie alle anderen von ihm nur schwer aus der Hand legen. Verdiente 5 Sterne.
Eigentlich könnte Russel Green rundum glücklich sein. Mit seinen 34 Jahren ist er nicht nur verheiratet mit der attraktiven Vivian, er hat auch noch die bezaubernde Tochter London und ist erfolgreich in der Werbe-Agentur tätig. Doch der äußere Schein trügt: er spürt den enormen Konkurrenzkampf in der Agentur und beschließt nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen, sich selbstständig zu machen. Seine Frau Vivian ist ihre Shoppingtouren gewohnt und unternimmt sehr viel mit der Tochter. Doch als Russ sich selbstständig macht und die Kunden erst einmal ausbleiben, beschließt sie, sich selbst Arbeit zu suchen. Als sie für den Milliardär Walter Spannerman beginnt zu arbeiten, ändert sich Russ‘ Leben kolossal: er ist fortan für London und ihre Kurse verantwortlich, da Vivan sehr viel auf Geschäftsreise ist und kaum Zeit für die Familie hat. Doch nicht nur dies ändert sich, auch Vivan entfernt sich immer von ihrer Familie und gibt Russel indirekt die Schuld dafür, weil er nicht mehr in der Lage ist, die Familie anständig zu versorgen. Der wahre Grund kommt jedoch bald zu Tage: Vivian hat eine Affäre und will aus der Ehe ausbrechen! Für Russel und London beginnt eine sehr turbulente Zeit, doch die Trennung ist nicht die größte Prüfung, die ihm bevorsteht. Eigene Meinung Die ersten Seiten ziehen sich zwar etwas, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt, da man sich problemlos in die Situation von Russ einfügen kann. Man erlebt Freude, Leid, Trauer, Angst und Verzweiflung. Ab der Hälfte des Buches ist es mir so ergangen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Der Schluss lässt auf einen weiteren Band hoffen. Das Buch bekommt 5 Sterne. Ich freue mich auf den nächsten Sparks-Roman
Dieses Buch von Nicholas Sparks fand ich leider nicht so gelungen, da es sich sehr gezogen hat. Ich liebe seine Bücher und mag seine Filme. Hier ist es jedoch leider so, dass mich das Buch überhaupt nicht mitgerissen hat. Eine tragische Geschichte, die man vielleicht ein wenig spannender gestalten hätte konnen.
★★★★★ (5 von 5 Sterne) Inhalt: Die 36 jährige Hope, wünscht sich nichts sehnlicher,als einen fürsorglichen Mann und liebevolle Kinder. Doch Josh, ihr Freund, ist ein Draufgänger und die Beziehung der beiden ist noch immer perfekt. Als Josh, mal wieder getrennt von Hope, lieber mit seinen Kumpels nach Las Vegas fährt, ist Hope allein im Strandhaus ihrer Eltern in North Carolina und sortiert Dinge ihrer Eltern aus. Bei einem Strandspaziergang lernt sie den gutaussehenden Tru kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und beide kommen sich schnell näher. Doch Tru kann keine weiteren Kinder zeugen. Hope steht vor der schwierigen Entscheidung, ihren Kinderwunsch aufzugeben, um mit der Liebe ihres Lebens glücklich zu werden, oder Tru aufgeben, um irgendwann eigene Kinder zu haben. Die Zeit spielt gegen sie, denn Tru fährt bald wieder zurück nach Afika. Für Hope ist es die schwerste Entscheidung in ihrem Leben. Meinung: Die Bücher von Nicholas Sparks sind immer ein besonderes Highlight. Er weiß genau, wie man Emotionen einbringen kann. Auch in seinem neuesten Werk „Wo wir uns finden“ taucht man in eine Welt volle Liebe, Sehnsucht und Verzweiflung. Doch trotzdem läuft nicht immer alles, wie man es sich wünscht. Das besondere an dieser Geschichte ist, dass es eine gewisse Wahrheit beinhaltet – doch was genau Wahrheit oder Fiktion ist, erfährt man nicht. Das Buch lässt sich schwer aus der Hand legen, denn man ist gerne in der Welt von Hope und Tru. Die Spannung, welche Entscheidung Hope fällt, spitzt sich bis zum Ende hin zu. Erst am Ende erfährt man, ob es ein Happy End geben wird oder ob die Zeit mit Tru für immer der Vergangenheit angehören wird. Cover und Titel: Wie alle Werke von Nicholas Sparks, ist auch dieses Cover wieder sehr gelungen. Der Strand spielt in der Geschichte eine große Rolle, wodurch das Cover perfekt zur Geschichte passt. Der Titel sagt aus, um was es in der Geschichte geht, und gefällt mir sehr gut. Die Geschichte: Die Geschichte ist sehr emotional und man wird beim lesen in einem Bann gezogen, so, dass man alle Gefühle wirklich in sich spürt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, mit überraschendem Inhalt. Die Charaktere: Die Hauptcharaktere sind Hope, Tru und Josh. Man lernt diese in der Geschichte sehr gut kennen und zu mögen. Am Ende hat man ein Gefühl, als wenn man Hope und Tru wirklich kennen würde, als wäre man die ganze Zeit neben sie her gelaufen. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach, schön und flüssig. Das Buch lässt sich ohne Probleme lesen und man kann in die Geschichte abtauchen, als wäre man selbst dabei. Fazit: Nicholas Sparks hat wieder eine Geschichte geschrieben, die mit Leidenschaft und Spannung glänzt. Man taucht beim Lesen in eine besondere Welt und genießt die Stunden in North Carolina, welches eine wunderbare Atmosphäre hat. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, denn es schleicht sich ins Herz und bleibt drin.
Inhalt: Die 36-jährige Hope Anderson steht vor schicksalhaften Entscheidungen. Sie ist seit mehreren Jahren mit ihrem Partner zusammen, weiß aber nicht, ob er wirklich die Liebe ihres Lebens ist. Zusätzlich wurde bei ihrem Vater gerade eine tödliche Krankheit diagnostiziert, was schwierige Fragen für ihre eigene Zukunft aufwirft. Kurz entschlossen nimmt sich Hope eine Woche frei und zieht sich in das idyllische Strandhaus der Familie zurück, um Klarheit in ihr Leben zu bringen. Doch dann trifft sie den sympathischen Abenteurer Tru, der alles durcheinanderwirbelt. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, sie verbringen herrliche romantische Tage miteinander. Aber beide stehen unter dem Druck familiärer Verpflichtungen, die ihrer Beziehung entgegenstehen. Und so drohen Hope und Tru sich zu verlieren, bevor sie sich noch richtig gefunden haben ... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Es ist schon Tage her das ich das Buch gelesen habe, aber ich muss immer noch an Hope und Tru denken. Beim Lesen spürt man die Freude, die Hoffnung und auch die Verzweiflung, und das immer wieder. Die Geschichte hat so viele Wendungen und es passiert immer wieder was anderes als man denkt. Die Charaktere sind absolut authentisch. Hope hat ein normales Leben im wunderschönen North Carolina. Zweifelt, wie viele mal in ihren Leben, an ihren Partner und zieht sich daher ein wenig zurück. Natürlich in ein Strandhaus mit wunderbarerer Kulisse. Ich habe Hope als sanfte Frau empfunden, die zwar Sorgen hat aber auch mal genießen kann. Sie kennt sich gut und weiß was ihr gut tut. Am Strandhaus trifft sie auf Tru, einen Guide aus Afrika. Tru empfand ich äußerlich als einen absolut ausgeglichenen Menschen, der aber erstmal nicht zeigt wie es in ihm drin aussieht. Auch Tru hat einen Grund warum er in North Carolina ist und nicht in Afrika. Auch er hat eine interessante Geschichte. Ich fand es gut das man im Buch immer wieder etwas aus Afrika erfahren hat, von Tru seinem Leben dort und wie es für ihn in North Carolina ist. Es sind absolut unterschiedliche Welten. Mein Fazit: Ob die beiden Charaktere es schaffen die beiden Welten zusammen zu führen, oder ob sie unterschiedliche Wege gehen müssen, und warum alles mit einem Briefkasten anfängt und aufhört, das lest lieber selbst. Ich kann nur sagen das Nicolas Sparks eine wunderschöne, traurige, fröhliche und nachdenkliche Geschichte mit einem tollen Setting aufgebaut hat. So viele Emotionen in einem Buch, das kennt man auch nur von Nicolas Sparks. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternchen
Endlich ein Buch, das einen 2. Teil hat. Es war für mich eines der schönsten Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe. Wie kann ein Mann so einfühlsam, so feinfühlig, so genial sein? Ich bewundere Menschen, die so viel Fantasie haben, die recherchieren und so unendlich glaubwürdig sind. (Ich hoffe, dass keine Frau dahintersteckt, denn es ist so schön, wenn Männer gefühlvoller werden). Jetzt werde ich natürlich alle Sparks-Bücher kaufen. Weiter so. Super, dieses Buch war ein Dessert, eine Sucht für mich. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Françoise
Für mich ist Nicholas Sparks ganz ohne Frage der Meister der Romantik - besonders, wenn es draußen kühler und ungemütlicher wird und wenn es in meinem Leben gerade mal drunter und drüber geht, erden mich seine Geschichten irgendwie. Es sind echte Feelgood-Romane, zu denen auf jeden Fall auch sein neuestes Buch "Wo wir uns finden" gehört. Wie so gut wie alle Romane aus Sparks´ Feder spielt auch dieser wieder zum Großteil in North Carolina, einem US-Staat, in dem ich selbst schon war, was den Schauplatz für mich doppelt besonders macht. Ich verliebe mich bei jeder Geschichte neu in North Carolina, denn Sparks gelingt es immer wieder außergewöhnlich gut, seine Figuren mit der einzigartigen Landschaft und dem wundervollen Charme des Ortes zu verbinden. "Wo wir uns finden" spielt in Sunset Beach, in einem Cottage am Meer - ein Zufluchtsort für die Protagonisten Hope und Tru und ein magischer Ort, der die Fantasie beflügelt, für den Leser. North Carolina wirkt in Sparks´ Romanen immer heimelig, ruhig und gemütlich - dem steht in "Wo wir uns finden" aber ein zweiter Handlungsort gegenüber, nämlich Simbabwe, die Heimat des Safari-Guides Tru. Sparks entführt den Leser diesmal in ein wildes, atemberaubendes Land, das sich zur Zeit der Handlung im politischen Umbruch befindet. Mich hat dieses zweite Setting ebenso eingenommen wie North Carolina und der zauberhafte Briefkasten am Meer mit dem Namen "Seelenverwandte", der in der Geschichte und ganz besonders für Tru und Hope eine große Rolle spielt. Es wirkt vielleicht komisch, dass ich ellenlang überschwänglich von den Handlungsorten schwärme, aber meiner Meinung nach sind sie das, was "Wo wir uns finden" so besonders und leicht macht. Obwohl alle Romane von Nicholas Sparks natürlich klar in Richtung Romance gehen, erfindet er sich immer wieder neu und grenzt seine Geschichte so voneinander ab. Was "Wo wir uns finden" so außergewöhnlich macht, ist ganz klar der Fokus auf Ort und Figuren. Hope und Tru stehen fast durchgehend im Mittelpunkt der Geschichte - Freunde und Familienmitglieder treten nur am äußersten Rand auf. Der Erzähler lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers abwechselnd auf Tru und Hope, lässt uns in ihre Seelen blicken und vermittelt ihre Ängste, Sorgen und Gefühle so auf besonders intensive Weise. Mir hat das außerordentlich gut gefallen, denn ich hatte das Gefühl, die beiden aus nächster Nähe zu beobachten. Dadurch, dass der Fokus fast ausschließlich auf den beiden und ihrer Liebe zueinander liegt, fühlt man sich noch tiefer hinein in die Geschichte und ist von Anfang bis Ende hautnah bei den Figuren. Außerdem finde ich es großartig, wie Sparks in seinem neuen Roman originelle Kniffe ausprobiert und mit dem Leser und seiner Erwartungshaltung spielt. "Wo wir uns finden" ist zwar keine Liebesgeschichte, die man so noch nie gelesen hat (schließlich kann das Rad nicht am laufenden Band neu erfunden werden), aber hier ist ganz klar das "Wie" entscheidend. Wie lernen sich Hope und Tru kennen? Wie haben sie ihr Leben davor verbracht? Wie entwickelt sich ihre Beziehung? Wie wird es mit ihnen weitergehen? Und wie können sie es schaffen, ihrer beider Leben mit ihren Sehnsüchten zu vereinen? Alles in allem hat mich Nicholas Sparks´ Roman also absolut überzeugt und (was noch viel wichtiger ist) mich gut unterhalten, mich abgeholt, mitgenommen und träumen lassen. Die wundervollen Orte und Hope und Tru als Einzelpersonen haben mich tief berührt - nur die Romanze konnte mich zwischenzeitlich nicht ganz erreichen. Ich weiß leider gar nicht genau, woran das liegt, aber die Magie, die in der Luft liegen muss, wenn zwei Menschen sich innerhalb kürzester Zeit Hals über Kopf ineinander verlieben, hat mir gerade in der Mitte etwas gefehlt. In erster Linie aber hat mir "Wo wir uns finden" einige herrliche Lesestunden beschert und mein Fernweh geweckt - und im Großen und Ganzen hat es meine Erwartungen als leichte Liebesgeschichte, mit der man dem Alltag entfliehen kann, absolut erfüllt. Mein Fazit Auch "Wo wir uns finden" verspricht, wie jeder Roman von Nicholas Sparks, große Gefühle, Dramatik und zart-romantische Szenen, die im Gedächtnis und im Herzen bleiben. Besonders gefallen haben mir die Gegensätzlichkeit und der jeweils ganz eigene Charme der Handlungsorte und der durchgehende Fokus auf den beiden Protagonisten. Sparks hat mich mit "Wo wir uns finden" zwar im Endeffekt nicht von den Socken gehauen, aber er hat mich wie erwartet gut unterhalten, mich mitfühlen und mich träumen lassen. Genau das ist es, was seine Geschichten ausmacht.
Die Geschichte beginnt 1990 in Simbabwe, in einem Nationalpark, in dem Tru arbeitet. Tru, 42 Jahre alt, geschieden, hat einen Sohn, Andrew, den er sehr liebt. Obwohl er als Guide im Nationalpark arbeitet und viel unterwegs ist, verbringt er mit seinem Sohn regelmäßig viel Zeit. Er liebt es, Gitarre zu spielen und zu zeichnen. Und nun erfährt er, dass er einen anderen, einen „biologischen“ Vater hat, der ihn unbedingt sehen möchte, da er sehr krank ist und der ihm das Flugticket geschickt hat. Und so kommt er nach Sunset Beach, North Carolina, um dort seinen Vater zu treffen. Auch Hope, 36 Jahre alt, seit 6 Jahren in einer Beziehung, ist in diesen Tagen dort, in einem Strandhaus ihrer Eltern. Ihre Freundin Ellen heiratet am Wochenende, und sie ist eingeladen. Ihr Freund hat sich gerade eine Auszeit ihrer Beziehung genommen, sie ist enttäuscht und allein. Hope und Tru lernen sich zufällig kennen und stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Und am Strand gibt es einen Briefkasten für „Seelenverwandte“, der noch eine ganz wichtige Rolle in ihrer beiden Leben spielen wird. Tru lernt seinen Vater kennen, der aber – todkrank - nur kurz bleiben kann, ihm aber viel aus der Vergangenheit und auch von seiner Mutter erzählt. Er bringt Fotos und Zeichnungen mit, und Tru erkennt, dass er die Zeichenkunst von seiner Mutter geerbt hat. Hope und Tru verbringen einige intensive und glückliche Tage. Hope erzählt von ihrer Beziehung, die nicht glücklich ist. Sie möchte eine Familie und vor allem Kinder. Da erzählt ihr Tru, dass er einige Monate nach Andrews Geburt Masern hatte und nun unfruchtbar ist. Nach einem Telefonat mit Hope erscheint plötzlich ihr Freund bei der Hochzeit und bittet sie, ihn zu heiraten. Sie stimmt zu. Das heißt aber, dass sie und Tru sich trennen müssen. Für beide ein schwerer Entschluss. Der zweite Teil beginnt 2014, der Briefkasten „Seelenverwandte“ spielt darin eine wichtige Rolle ... Spannend und zugleich unglaublich berührend. Nicholas Sparks versteht es, mitfühlend zu erzählen.
Als großer Fan von Nicholas Sparks Romanen, war ich auf "Wo wir uns finden" schon sehr gespannt, vor allem da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Daher war ich auch sehr glücklich und dankbar, das Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen. Jedoch muss ich vorab auch schon mal gestehen, dass mir der Roman mit Abstrichen zwar gefallen hat, mir jedoch die gewohnte Sparks - Emotionalität ein wenig gefehlt hat. Dieser Roman lebt viel mehr von den leisen Tönen und den Erinnerungen seiner Charaktere. Im Mittelpunkt des Romans stehen Tru und Hope und die Handlung begleitet die Beiden durch zwei Etappen ihres Lebens. Die erste Begegnung der Beiden spielt zu Beginn der 90er Jahre. Hope ist im Cottage ihrer Eltern um zum Einen an einer Hochzeit ihrer Freundin teilzunehmen und zum Anderen um ein letzten Mal ein Wochenende im Cottage zu verbringen, da dies aufgrund der schweren Erkrankung ihres Vaters verkauft werden soll. Am Strand trifft sie auf Tru, einem afrikanischen Safari-Guide, der übers Wochenende im Haus nebenan verbringt, weil er sich dort mit seinem leiblichen Vater treffen möchte. Zwischen den beiden knistert es sofort, auch wenn sie sich ihren Gefühlen zunächst hingeben möchte, da Beide ihre familiärem Verpflichtungen als hinderlich empfinden. Aber manchmal ist Wollen nebensächlich, wenn es zu Gefühlen kommt. Der zweite Teil der Handlung spielt gut 25 Jahre später, als die beiden bereits in ihren Fünfzigern bzw. Sechzigern befinden und sich entscheiden müssen, was sie wirklich vom Leben wollen. Von der Grundidee her ist, dies ein wirklich toller Roman. Und Hope und Tru sind meiner Ansicht nach auch wirklich interessante und liebenswerte Charaktere. Allerdings können die Beiden ihre Chemie nicht so ganz ausleben, da der Großteil der Handlung eher die unterschiedlichen Leben der Beiden einnimmt. Vor allem Trus Leben in Afrika wird sehr viel Raum geboten, sowohl zu Beginn des Romans, als auch durch seine Schilderungen. Generell fand ich es ja auch nicht schlecht so viel über die Figur zu erfahren, aber so blieb Hope zunächst ein wenig farblos, obgleich man schon auch grundlegende Dinge relativ zu Beginn von ihr erfährt. Bis zum Schluss kann ich nicht sagen, ob ich es gut oder schlecht finde, dass ein Großteil der Erlebnisse der beiden Hauptfiguren über die Jahre hinweg einfach im Gespräch zwischen den beiden aufgearbeitet wird. Einerseits würde es den Rahmen der Handlung sprengen. Andererseits ist der Roman mit 384 Seiten etwas kurz für einen typischen Sparks - Roman, so dass ich das Gefühl hatte, dass die Leben der beiden etwas zu kurz kommen. Einen weiteren Kritikpunkt möchte ich gerne dahingehend anbringen, dass Hope ein wenig zu unsicher rüberkommt. Irgendwie wirkt es, als habe sie nur wenig Selbstvertrauen und lasse sich zu sehr von anderen Menschen beeinflussen. Hier hätte ich mir zwischenzeitlich auch mehr Stärke gewünscht. Insbesondere, da ein kurzer Moment der Stärke aufkommt, dann jedoch sehr schnell wieder abflacht. Das Cover von "Wo wir uns finden" kommt in der gewohnten Nicholas Sparks Art daher, was den Wiederentdeckungseffekt mehr als bekräftigt. Inhaltlich ist er jedoch etwas anders gestrickt, als man es von Nicholas Sparks Romanen gewohnt ist. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass er gerne mehr von der seiten Ebene rücken wollte und einen etwas "künstlerischeren" Roman erschaffen wollte. Dies gelingt ihm zum Teil auch, könnte jedoch meiner Ansicht nach auch ein paar seiner Anhänger etwas verschrecken. Der Roman lässt sich leicht lesen, auch wenn er über weite Strecken kaum Dialoge, sondern eher Lebenserinnerungen enthält. Im Grunde habe ich den Roman auch genossen, hätte mir lediglich etwas mehr Dialoge gewünscht, die die Handlung ein wenig aufgelockert hätten. Und auch wenn Nicholas Sparks am Ende seines Romans zwar betont, dass er absichtlich vieles in Erinnerungen wiedergegeben hat, kann ich seine Intention verstehen. Mir persönlich fehlte jedoch etwas die gewohnte Emotionalität, die halt eher durch Dialoge und richtiger Handlung entsteht. Fazit: "Wo wir uns finden" von Nicholas Sparks hebt sich ein wenig von seinen gewohnten Büchern ab. Statt auf einer Menge Emotionen und Dramatik zu setzen, kommt dieser Roman eher mit leisen Tönen daher. Dieser Roman lebt eher von den Erlebnisberichten der beiden Hauptfiguren, als von der Handlungen und Dialogen zwischen den Beiden. Dies ist ein Roman bei dem sich vermutlich die Gemüter scheiden werden. Für mich aber dennoch eine Leseempfehlung, vor allem auch, weil man so etwas mehr vom Leben in Afrika erfahren kann! Note: 3 (💗💗💗)
Ein so schönes Cover muss natürlich gelobt werden, es wirkt magisch anziehend, da ich eh so ein Fan von Meerblick bin. Ich finde das Cover unterscheidet sich etwas von den Vorgängerbüchern aber weniger ist definitiv mehr und hier ist die Rechnung definitiv aufgegangene. Ich habe mich riesig gefreut mal wieder ein Buch des Autors zu lesen und war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde. Der Schreibstil war flüssig, gradlinig und ohne große Schnörkel, der Autor schafft es immer auf Anhieb den Charakteren Leben einzuhauchen und aus ihnen interessante Persönlichkeiten zu machen, die man einfach ins Herz schließen muss. Besonders neugierig war ich auf die Geschichte und habe deswegen die Seiten nur so verschlungen, leider hat mir ab und zu einfach die Tiefe gefehlt, die Geschichte fing so vielversprechend an verlief dann doch etwas plätschernder, was jetzt nicht schlecht war aber mir halt doch aufgefallen ist. Dann ging es jedoch richtig spannend weiter und besonders der Briefkasten der Seelenverwandten war einfach nur toll, so eine schöne Vorstellung. Tru ist ein unglaublicher Mann, er strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus und ist auf Anhieb sympathisch, ich konnte ihn mir so gut vorstellen. Aber auch Hope ist sofort interessant gewesen, das sie in einer Beziehung ist macht die ganze Sache nicht unbedingt einfacher aber doch unterhaltsamer. Ein großes Thema hier ist das Schicksal, ich persönlich glaube ja daran und auch an schicksalhafte Begegnungen und mag deswegen besonders gerne diese Geschichten. Fazit: Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen die mich noch mehr umgehauen haben aber ich habe trotzdem jede einzelne Seite genossen. Hier und da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht besonders so im ersten drittel des Buches. Die Story an sich war super unterhaltsam und hat mich sehr berührt!
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