Meine Meinung Mir war Nicholas Sparks kein unbekannter Autor mehr. Bisher habe ich seine Romane auch immer sehr gerne gelesen. Jetzt stand mit „Wenn du zurückkehrst“ sein neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt darauf. Das Cover hat mir auf jeden Fall schon mal sehr zugesagt und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los. Die handelnden Charaktere sind dem Autor sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und auch ihre Handlungen waren zu verstehen. Als Leser lernt man hier besonders Trevor, Natalie und auch Callie sehr gut kennen. Alle drei wirkten sie auf mich detailliert gezeichnet. Trevor kann seinen Beruf nach einem überlebten Angriff nicht mehr ausüben. Was ihm die Zukunft bringen soll das weiß er noch nicht so recht. Ich empfand Trevor als wirklich gutherzig und liebenswert. Sowohl Natalie als auch Callie haben bereits so einiges erlebt was sie jeweils auch geprägt hat. Beide haben noch immer daran zu knabbern. Natalie mochte ich ebenso gerne. Und Callie ist jemand der sehr viel Aufmerksamkeit benötigt. An den Schreibstil des Autors musste ich mich hier erst etwas gewöhnen. Irgendwie las sich der Roman anders als die anderen Bücher des Autors, die ich bereits kannte. Ich habe so dann auch ein bisschen gebraucht um wirklich anzukommen. Dann aber bin ich doch flüssig durch die Seiten gekommen und konnte auch gut folgen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Trevor. Man baut so als Leser einen sehr guten Bezug zu ihm auf und lernt ihn noch um einiges besser kennen. Die Handlung beginnt sehr ruhig. Mir persönlich war es schon fast zu ruhig. Es wirkte doch etwas langatmig auf mich. Zum Glück aber ist dies nur der Anfang, denn mit der Zeit gewinnt die Handlung an Fahrt und man kommt als Leser immer besser im Geschehen voran. Richtig interessant wurde es dann für mich ab dem Zeitpunkt wo sich die Handlung Richtung Callie verlagert. Ab da war ich kaum noch zu bremsen und konnte das Buch dann kaum mehr aus der Hand legen. Es gibt so einige Geheimnisse, einige Dinge, in der Handlung, auf die es nach und nach Antworten gibt. Und natürlich fehlt auch die Liebe nicht. Diese fügt sich ganz wunderbar ins Geschehen ein, rückt aber eben doch ein wenig in den Hintergrund, wenn man die anderen Dinge des Romans betrachtet. Das Ende ist dann in meinen Augen absolut stimmig und sehr gut gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, macht dieses rund und schließt den Roman letztlich auch sehr gut ab. Fazit Abschließend gesagt ist „Wenn du zurückkehrst“ von Nicholas Sparks ein Roman, der mich trotz kleiner Schwierigkeiten richtig gut für sich gewinnen konnte. Interessant gezeichnete Charaktere, ein gut zu lesender, wenn auch gewöhnungsbedürftiger Stil, der mich dann auch flüssig durchs Geschehen gebracht hat und eine Handlung, die am Anfang doch eher langwierig gehalten ist, dann aber an Fahrt und Spannung gewinnt und in der es auch einige gefühlvolle und emotionale Momente gibt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!
Was für ein wunderschönes Buch hat Nicholas Sparks wieder gezaubert. Das Buch hatte mich von Anfang an wieder in der Geschichte und ich liebe Sparks' Schreibstil. Gefühlsecht, nah und leicht zu lesen. Er schafft es immer wieder mich zu begeistern und mein Herz zu erobern. Die Geschichte rund um Trevor und Natalie war aufregend. Die kleinen Annäherungsversuche und die ersten Komplikationen. Die Charaktere waren lebhaft und man hat sich gut hineinleben können. Ich habe Trevor kennen und lieben gelernt. Er ist ein herzensguter Mensch und man wünscht sich, das es mehr von ihm auf dieser Welt gibt. Das Buch ist wunderschön, hat so viele verschiedenen Facetten und man wollte gar nicht, das es wieder aufhört. Wieder ein Meisterwerk des Autos.
Nicholas Sparks Schreibstil ist unvergleichbar. Seine Geschichten sind immer lebhaft, jeder Charakter ist präsent. Sie sind so detailliert beschrieben, ihre einzelnen Charakterzüge immer wieder in der Geschichte untergebracht. Ich konnte sofort in diese Geschichte eintauchen. Callie ist ein junges Mädchen mit Problemen. Sie bleibt für einen Großteil der Geschichte ein einziges Fragezeichen, da erst am Ende aufgeklärt wird, warum sie wirklich so ist. Sie ist zurückhaltend, redet kaum und ist in sich gekehrt. Das ist ihre Art, mit all dem klarzukommen und das ist gut beschrieben worden. Nicht jeder geht gleich mit seinen Problemen um und gerade in ihrem Alter, wo sich sowieso alles gerade ändert ist es noch schwieriger, all das alleine zu meistern. Trevor ist ein unperfekt perfekter Held. Er hat in Afghanistan einen Anschlag überlebt und dieses Erlebnis hat nicht nur auf seinem Körper Wunden hinterlassen. Seinen alten Beruf kann er nun nicht mehr ausführen, daher kümmert er sich erstmal um das Cottage, welches er als Kind immer besucht hat. Trevor ist ein guter Mensch. Er möchte Callie so gerne helfen und Natalie für sich gewinnen, doch er weiß, dass dies nicht so einfach wird. Beide Frauen haben Probleme und dennoch könnte den Beiden nichts besseres passieren als jemanden wie Trevor an ihre Seite zu bekommen. Alle drei Protagonisten haben in ihrer Vergangenheit etwas erlebt, was ihr Leben und ihre Entscheidungen bis heute prägt. Natalie zum Beispiel hat sich ebenfalls in Trevor verliebt, doch anstatt sich Hals über Kopf in etwas zu stürzen, hält sie ihn auf Abstand. Zu groß ist die Angst vor den Monstern der Vergangenheit. Obwohl sie ihre Liebe für ihn relativ schnell entdeckt. Und ist es nicht genau diese Liebe, die so toll sein kann? Diese schnelle Liebe, ein Blick und man weiß genau, das ist der Mensch für mich. Alle drei müssen lernen, dass die Vergangenheit einmal war und sie ihre Zukunft immer noch alleine bestimmen können. Sie müssen mit all dem klarkommen und einen neuen Weg einschlagen. Jeder Schritt den wir gehen, bestimmt unseren Charakter, unser Leben und unsere Zukunft. Es kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Es kann aber auch ein Schritt in einen Fehler sein. Egal welchen Schritt man heute macht, man hat morgen daraus gelernt. Und so ist es auch bei diesen Protagonisten. Vielleicht haben sie genau aus dem Grund zusammen gefunden. Um gemeinsam einen richtigen Schritt zu wagen. Ich mag die Botschaft des Buches sehr. Ich muss gestehen, dass dieses Buch mir mehr gefällt, als die letzten beiden Bücher von ihm. Hier ist wieder mehr Tiefe drin. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.
Trevor erbt von seinem Großvater ein großes Grundstück, zwanzig Bienenstöcke und ein baufälliges Cottage. Als er sich um das Anwesen kümmert und versucht die Zeit zu überbrücken bis sein neuer Lebensabschnitt beginnt lernt er zwei Frauen kennen. Zum einen gibt es da Callie eine Jugendliche die in seiner Nachbarschaft lebt und sich doch etwas seltsam ihm gegenüber verhält, doch als Callie Hilfe benötigt zögert Trevor nicht ihr sofort zu helfen wie er kann. Dann gibt es da noch die Polizistin Nathalie zu der sich Trevor vom ersten Moment an hingezogen fühlt, doch wieso ist Nathalie so zurückhaltend und zieht sich so stark vor ihm zurück. Schon seit vielen Jahren lese ich die Romane von Nicholas Sparks immer wieder gerne, da sie es von der ersten Seite an schaffen mich in ihren Bann zu ziehen. Deshalb hatte ich mich schon sehr auf diesen Roman gefreut und so habe ich mir auch viel Lesezeit freigeschaufelt um den Roman in Ruhe Lesen zu können. Trevor hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich und die Zeit auf dem Grundstück seines Großvaters scheint ihm dabei zu helfen wieder in ein normales Leben zu finden. Nathalie ist ihm von Anfang an mehr als nur sympathisch, aber Tresor merkt schnell das sie etwas von ihm verbirgt und es dauert sehr lange bis er ihre gesamte Lebensgeschichte erfährt. Collie ist ein junges Mädchen von dem Tresor nicht so ganz weiß was er von ihr halten soll, doch da sein Großvaters sie mochte versucht er ihr Vertrauen zu gewinnen und ja als sie seine Hilfe benötigt ist er für sie da. Mir ist der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen und hätte ich nicht viele Pausen gemacht um das gelesene Sacken zu lassen und die Geschichte noch besser verstehen zu können, dann wäre ich auch schneller mit dem Buch durch gewesen. Den Erzählstil den Herr Sparks gewählt hatte empfand ich als sehr angenehm da es sich las als würde Trevor einen an die Hand nehmen und durch seine Geschichte führen und dabei war es aber nie zu einseitig da ja auch die anderen Figuren zu Wort kamen und alles zusammengenommen ein völlig rundes Bild für mich als Leserin ergab. Der Handlungsverlauf war sehr klar strukturiert und auch wenn vielleicht nicht jede Entscheidung die getroffen wurde so war wie ich sie unter Umständen getroffen hätte konnte ich doch alles immer gut nachvollziehen beim Lesen. Auch der Spannungsbogen war den gesamten Roman hindurch gespannt und so war es wirklich nie langweilig oder gar langatmig da es immer wieder neue Situationen gab die ich persönlich so nicht erwartet gehabt hätte. Für mich als Leserin waren alle Figuren des Romans mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir alle völlig problemlos während des Lesens vorstellen konnte. Trevor war mir von Anfang an sympathisch und Nathalie hatte ich auch recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt, bei Callie wusste ich lange Zeit nicht wie ich sie einordnen konnte. Obwohl ich noch nie in Amerika oder gar in North Carolina war ist es mir nicht schwer gefallen mir alle Handlungsorte vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Mir persönlich hat dieser Roman von Nicholas Sparks wirklich sehr gut gefallen und ja in einigen Dingen hat er mich auch etwas nachdenklich gestimmt. Da ich mit dem Roman eine wirklich angenehme Lesezeit hatte vergebe ich für den Roman wirklich sehr gerne alle fünf Sterne.
Durch einen Angriff in Afghanistan hat Trevor, der dort als Arzt tätig war, schwere Verletzungen davon getragen. Seitdem musste er einiges durchmachen. Nun ist sein Großvater verstorben und er kümmert sich um das Anwesen und vor allem um die Bienenstöcke. Während er das Anwesen wieder auf Vordermann bringt lernt er die Polizistin Natalie kennen. Sind da etwa Gefühle? Und dann gibt es da noch die Jugendliche Callie, die alleine immer wieder um sein Haus zieht. Was soll ich sagen. Nicholas Sparks, er kanns. Der Autor schafft es immer wieder mich in seinen Bann zu ziehen. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Trevor erzählt. Dadurch lernt man ihn kennen und kann sich wunderbar in ihn rein versetzen. Trevor ist ein sympathischer Mann, der sein Herz am rechten Fleck hat. Er ist für andere da und möchte helfen. In dieser Geschichte geht es nicht wie gewohnt um die Liebe, sondern umRückkehr, erlebtes zu verarbeiten und Geheimnisse ans Licht zu bringen. Die Liebe ist diesmal nicht im Vordergrund. Dies fand ich persönlich mal ganz interessant. Ich war so gespannt von Anfang an was passiert und was mich kommt. Das Buch hatte ich ruckzuck durch. Der leichte, gefühlvolle und lebendige Schreibstil unterstützte den Lesefluss natürlich. Die Geschichte baut sich langsam auf. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und haben ihren idealen Platz in der Geschichte. Zusammen ergibt es eine runde, realistische und glaubwürdige Geschichte. Mich konnte der Autor mit der etwas anderen Art wie von ihm gewohnt auf jeden Fall überzeugen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und volle 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Die meisten von uns, die dieses Buch zur Hand nehmen, werden wohl schon das ein oder andere Buch des Autors gelesen, geliebt, inhaliert und gefühlt haben. Diejenigen von uns wissen, was wir von einem "typischen" Sparks erwarten können. Sie wissen, dass die Bücher einen ergreifen, uns Lesern den Boden unter den Füßen wegreißen und die meisten von uns die Bücher wohl nicht ohne tränende Augen und einem dicken Kloß im Hals weglegen werden. Sparks' Bücher stechen heraus durch viel Gefühl und einer Geschichte, die einfach ergreifend ist. Doch genau das habe ich bei seinem neuesten Werk leider vermisst - das Gefühl. Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, aber kein Buch, was mich stark berühren konnte oder über welches ich mir noch allzu lang Gedanken machen werde und ich fragen mich, woran das eigentlich liegen kann. Die Geschichte ist aus Trevor's Sicht geschrieben, wodurch man einen genauen Eindruck seiner Gefühle und Gedanken bekommt. Früher hat er für die Navy als Orthopäde gearbeitet, wurde jedoch so stark verletzt, dass er in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann. Bevor er nun seine Umschulung zum Psychiater für ehemalige Soldaten antreten kann, zieht er für eine Weile nach New Bern in das Haus seines mittlerweile verstorbenen Großvaters, um dort einige Dinge zu regeln. Noch ahnt er nicht, wie nahe ihm einige Bewohner dieses Ortes kommen werden und wie sehr sein Großvater auch nach dessen Tod noch Einfluss auf sein Leben haben wird. Mit Trevor bin ich leider im gesamten Buch nicht warm geworden. Was andere als charmant beschreiben würden, war für mich nur frech und auf eine Art auch einfach nur machohaft. Seine Kommentare waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Natalie war für mich sehr unnahbar und Trevor gegenüber auch abweisend. Ich verstehe noch immer nicht, wie aus dieser anfänglichen Distanz so schnell eine solche Nähe zwischen den Protagonisten entstehen konnte - wie so schnell von Liebe gesprochen wurde, nachdem sie sich zwei Seiten vorher noch kaum kannten. Es war mir leider nicht schlüssig und ging mir etwas zu schnell, womit ich beim weiteren Lesen dann leider auch meine Probleme hatte. Auch die Verbindung zu Callie fand ich etwas merkwürdig, jedoch war das für mich klarer als seine Beziehung zu Natalie. Auch wenn Callie sich verschlossen und niemanden an sich ran gelassen hatte, fand ich es hier gut, dass Trevor nicht wirklich nachgab und sich seine Gedanken um Callie machte. Beide Schicksale waren grauenvoll und man wünscht niemandem, so etwas durchstehen zu müssen, nur leider hat mir auch dort bei der Beschreibung wieder etwas das Gefühl gefehlt. Als Natalie mit der Wahrheit rausrückte, kamen mir zwar doch die Tränen, aber dabei bliebt es dann auch so ziemlich und mich ergriffen die Situationen der beiden Frauen nicht so sehr, wie sie das eigentlich sollten. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass die Geschichte an sich eine tolle Idee war, die mit mehr Gefühl etwas großartiges hätte werden können. Außerdem besticht die Geschichte wieder durch Sparks leichten Schreibstil, der Lust auf mehr macht, sodass die Geschichte dennoch ihren Sog bekam ich und das letzte Drittel des Buches in einem Rutsch gelesen habe. Mit ein wenig mehr Schliff, ein wenig mehr Gefühl und einem sympatischeren Trevor wäre dieses Buch wieder ein typischer Sparks geworden - so war es eine nette Geschichte, die man lesen kann, aber bei welcher man auch nichts verpasst, wenn man das nicht tut. Und das zu schreiben als jemand, der seine Bücher liebt, fällt mir definitiv nicht leicht, denn all die anderen Geschichten würde ich ohne mit der Wimper zu zucken jedem empfehlen.
Sparks hat wieder einen neuen Roman voller Gefühle, Tiefgründigkeit und Spannung geschrieben. "Wenn du zurückkehrst" begleitet den jungen Trevor, der auf zwei Frauen trifft, die unfassbar traurige Schicksale mit sich tragen. Tränen musste ich diesmal keine vergießen, aber mitreißend ist es dennoch. Das Buch von Nicholas Sparks liest sich sehr angenehm und leicht. Ich liebe den bildhaften Schreibstil von ihm. Dadurch kommt mir alles so authentisch und emotional vor. Die Geschichte handelt von Trevor, mal ein männlicher Charakter, der durch den Tod seines Großvaters nach North Carolina muss. Sein Erbe, ein verwilderter Garten und viele Bienenstöcke, warten dort schon auf ihn. Auf der Suche nach Antworten lernt er die junge Frau Natalie und die junge Callie kennen. Jedoch sind es die tiefgehenden Schicksale, die Trevors Leben ins Ungleichgewicht bringen. Sparks erzählt von zwei ganz unterschiedlichen Schicksalen, die in diesem Buch im Fokus stehen. Die Handlung handelt dadurch nicht nur von Liebe, sondern auch von Familie, Trauer, Verluste, Neuanfang und Krankheiten. Manche der Themen gehen stark in die Tiefe, bei manchen jedoch zu wenig. Die Mischung ist dennoch gelungen. Die zwei Schicksale gehen stark auseinander. Ich denke, es hätten gut auch sogar zwei Romane werden können. Sowohl Callie als auch Natalie wirken sehr distanziert gegenüber Trevor. Obwohl sich Natalie in Trevor schnell verliebt, erwidert sie nach mehreren Tagen seine Zuneigung nicht mehr. Das Problem wird erst nach der Hälfte deutlich, was dann zu starken Emotionen führt. Callie ist auch sehr geheimnisvoll. Trevor will ihr helfen, wird aber ständig von Callie abgelehnt. Ihr Geheimnis ist ebenfalls erschreckend. Mich hat besonders Callies Schicksal stark mitgenommen. Ein Sparks, der mich auf vielfältige Weise begeistern konnte. Hin und wieder wäre mehr Tiefgang toll gewesen. Insgesamt ein gelungener Liebesroman mit interessanten Charakteren und einer schönen Botschaft!
Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung des Buches Da ich früher die Romane von Nicholas Sparks sehr gerne gelesen habe, war ich auf sein neuestes Buch wirklich gespannt. Zum Inhalt: Als Trevor in das alte Cottage seines verstorbenen Großvaters zieht, steht er an einem Wendepunkt in seinem Leben. Da er im Krieg verletzt wurde, kann er seine Tätigkeit als Arzt nicht mehr ausüben. Während er sich nun mit sich und seinen neuen Zielen auseinandersetzen muss, lernt er zwei Frauen kennen. Da ist zum einen die Polizistin Natalie, in die sich Trevor sofort unsterblich verliebt und die junge Callie, die Trevors Beschützerinstinkt weckt. Doch beide Frauen verschließen sich vor Trevor und das mit gutem Grund. Denn beide Frauen haben ein Geheimnis, welches Trevor nicht erfahren soll. Fazit: Leider kann ich mich den vielen positiven Stimmen nicht zu 100% anschließen. Das liegt vor allem daran, dass ich große Mühe hatte, mich in die Geschichte einzufinden. Bis zur Hälfte des Buches haben mich die Geschehnisse wenig interessiert und auch die Protagonisten haben keinerlei Emotionen in mir ausgelöst. Ich konnte ihr handeln nicht wirklich nachvollziehen und obwohl ich nicht wusste, wohin mich der Autor führt, hat sich bei mir keine Spannung aufgebaut. Zum Glück hat sich das in der zweiten Hälfte des Buches geändert und ab da habe ich wirklich gerne zu dem Buch gegriffen. Somit bleibt es für mich unterm Strich ein solides Buch, mit welchem ich jedoch so meine Startschwierigkeiten hatte.
Der 32-jährige Veteran Trevor erbt das alte Haus samt Bienenstöcken von seinem Großvater. Während er sich von einem Anschlag in Afghanistan erholt und sich auf seine neue medizinische Ausbildung vorbereitet, kümmert er sich um das Haus und die Bienen. Eines Tages läuft ihm die junge Callie über den Weg, die ihm viele Geheimnisse aufgibt. Aber auch die junge Debuty Natalie lässt sich schwer in die Karten schauen, was seine Faszination für sie nicht schmälert. Eher im Gegenteil: er entwickelt relativ schnell Gefühle für sie. Doch gilt das auch umgekehrt? Und was für ein Geheimnis hegt Callie? Sein Großvater gibt ihm auch nach seinem Tod ein noch größeres Rätsel auf: Was macht er kurz vor seinem Tod meilenweit von daheim mit seinem Truck entfernt? Nach was oder wen hat er gesucht? Ich muss sagen, alle drei Hauptprotagonisten waren mir unsympathisch. Trevor hat zwar ein paar herbe Schicksalsschläge in seiner Vergangenheit erlebt, aber er wirkt von seinen Handlungen her älter als er ist und ziemlich in der Vergangenheit gefangen. Was man ihm aber zugute halten muss, ist sein Humor, den er trotzdem nicht verloren hat und die Fähigkeit für Andere da zu sein und zu lieben. Doch dies ließ ihn teilweise etwas naiv und treudoof wirken. Natalie war mir zu kalt und unnahbar. Man findet im Laufe der Geschichte heraus, was sie mitmachen muss, aber trotzdem konnte ich Trevors Gefühle für sie nicht nachvollziehen. Callie belügt jeden und sie stößt jeden ab, der ihr helfen will bzw. der ihre Geheimnisse auf die Spur kommt. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, aber man erfährt erst im letzten Drittel, was für welche, gerade bei den beiden Frauen. Das was mich an der Geschichte wirklich gefesselt hat, war das Rätsel um seinen Großvater und wie er seine letzten Tage verbracht hat. Was oder wen hat er gesucht? Was das angeht, hat sich der Autor einen tollen Twist eingebaut und ich persönlich wäre nicht darauf gekommen, was sein Großvater verfolgt hat. Das hat auch das letzte Drittel der Geschichte spannend gemacht und die gesamte Story gerettet. Es war ein typischer Sparks, wenn auch ruhiger von den Handlungen her. Nur leider kommt dieses Buch nicht an die alten Bände heran und der Neupreis für das Hardcover wäre es mir auch nicht wert gewesen. Aber es auch nicht sein schlechtester Roman.
Ich habe mich sehr gefreut, als ich endlich ein neues Buch von „Nicholas Sparks“ in meinen Händen halten konnte, denn ich lese alle Bücher von diesem Autor und in meinem Bücherregal fehlt nicht ein einziges Werk von ihm. Auch dieses Buch hier war wieder großartig und ich liebe einfach seinen Schreibstil, denn er schreibt sehr einfühlsam, fesselnd, glaubhaft und auch richtig tiefgründig. In dieser Geschichte habe ich Trevor Benson kennengelernt, einen 32-jährigen Mann, der am 9. September 2011 in Afghanistan, genauer gesagt, in Kandahar von einer Mörsergranate getroffen wurde, die direkt neben dem Krankenhaus, indem er als Arzt tätig war, einschlug. Er erlitt schwerste Verletzungen, die ihm noch heute im Jahr 2014 zu schaffen machen. Trevor hat eine dünne Narbe vom Haaransatz bis hin zum Kinn, auf seinem rechten Auge ist er blind, sein Ringfinger und auch der Kleine seiner linken Hand wurden abgerissen und sein linkes Ohr hat er ebenfalls eingebüßt. Er kann daher in seinem bisherigen Job als Arzt nicht mehr tätig sein. Und da er auch nun nach seinen schweren Verletzungen mit PTBS zu kämpfen hat, beschließt er eines Tages, eine Facharztausbildung zum Psychiater zu machen, um künftig Veteranen zu helfen, die das auch haben. Doch zuerst will und muss er sich um das Haus seines geliebten Großvaters kümmern, der plötzlich und unerwartet nach einen Schlaganfall verstorben ist. Trevor hat seinen Großvater Carl sehr geliebt, schon vor dem Tod seiner Eltern hat er ihn oft besucht und nach ihrem Tod natürlich noch viel öfters. Und da die Beiden ein sehr inniges Verhältnis hatten, hat nun Trevor sein renovierungsbedürftiges Haus in New Bern, indem der Großvater dreißig Jahre lang alleine gelebt hat, geerbt. Das Grundstück ist etwas ganz Besonderes, fünfundzwanzigtausend Quadratmeter, mit einer uralten Scheune und einem Imkerschuppen, indem der Großvater seinen Honig erntete. Er mochte Bienen lieber als Menschen und daher war er schon immer ein Hobby-Imker gewesen, mit seinen zwanzig Stöcken. Aber auch Trevor liebt diese bemerkenswerten und wundervollen Wesen und auch er findet sie unendlich interessant. Als nun Trevor mit den Renovierungsarbeiten am Haus beginnt und sich natürlich mit großer Begeisterung um die Bienenvölker kümmert, lernt er ein geheimnisvolles junges Mädchen, namens Callie kennen und auch die Polizistin Natalie Masterson, zu der er sich sofort hingezogen fühlt, doch auch sie hat ein schweres Schicksal zu tragen, von dem Trevor nichts weiß. Aber hier an dieser Stelle möchte ich nun nicht mehr verraten, denn diese wunderschöne Geschichte muss man einfach selbst gelesen haben. Es geht um viele zu lösende Geheimnisse und selbst der Großvater schien eins gehabt zu haben, denn als das Krankenhaus Trevor angerufen hat, war sein Großvater in Easley eingeliefert worden und niemand wusste, was er dort gemacht hat und wie er dort hingekommen war. Er hatte den Landkreis noch nie verlassen und Easley lag weit entfernt von New Bern, sechs oder sieben Stunden über die Autobahn. Der Großvater war 91 Jahre alt. Was hatte er vorgehabt. Ich kann nur sagen, ich habe total mitgefiebert, gerätselt und mich mit dieser Geschichte so richtig gut unterhalten gefühlt. Gerne möchte ich dieses Buch weiterempfehlen und mich recht herzlich bei dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!
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