NICHOLAS SPARKS Liebe ist das wichtigste Gefühl. Ohnen Liebe sind wir gar nichts. Nicholas Sparks

Leserstimmen

Seit du bei mir bist

Name: Kristina Freitag Datum: 14. Juli 2017

 

Ein tolles Buch!

Lieber Nicholas Sparks, ich habe das Buch "Seit Du bei mir bist" geschenkt bekommen. Es ist so ein tolles Buch! Ich konnte es kaum zur Seite legen – es geht mir aber bei all Ihren Büchern so. Sie schreiben humorvoll, leidenschaftlich und ich war als Leserin in dem Geschehen drin. Ich konnte mir die kleine London vorstellen mit ihren Schmetterlingsflügeln :-). Total süß.
Was mir sehr an dem Buch gefallen hat, war, dass es sich am Ende um Marge gedreht hat. Natürlich war es ein trauriges Ende. Ich fand es aber gut, dass es nicht damit geendet hat, wie die Scheidungsgeschichte von Vivian und Russ ausgeht und wie es mit London weitergeht. Denn das wollte ich ja als Leser wissen. Dass Sie diesen Sachverhalt im Epilog geschrieben haben, fand ich richtig gut! Ich werde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen und auch verschenken.
Alles Gute für Sie!
Beste Grüße
Kristina Freitag

Wie ein Licht in der Nacht

Name: Yvonne Datum: 11. Juli 2017

 

Mein absolutes Lieblingsbuch ...

Es war der erste Roman, den ich von Sparks gelesen und gesehen habe, und für mich mein absoluter Liebling. Er hat mir in einer schwierigen Zeit Mut gemacht ...
Inzwischen habe ich einige weitere gelesen und auch die Verfilmungen geschaut und bin auch schon gespannt auf das, was noch kommt...

Das Leuchten der Stille

Name: itsbookprincess Datum: 24. Juni 2017

 

Ich hätte mehr erwartet

Heute soll es um das Buch gehen, das ich als Letztes beendet habe: Das Leuchten der Stille :)
Wenn es euch interessiert, wie ich das Buch fand und ob ich den Film oder das Buch besser fand, dann bleibt gerne dran :)
Titel: Das Leuchten der Stille
Autor: Nicholas Sparks
Preis: 9,99 € Taschenbuch
Verlag: Heyne
Reihe: / Einzelband
Seiten: 416
(Ich habe eine alte Ausgabe, die es wahrscheinlich gar nicht mehr gibt, was man am Cover sehen kann. Außerdem kann man die Hardcover auf Amazon ab 1,27 € kaufen)
Zu Amazon
Inhalt:
Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon überzeugt. Nichts kann seine Beziehung zu Savannah gefährden, auch nicht der Umstand, dass er mehrere Jahre lang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.
"Sei nicht blöd - die Tasche ist weg", sagte Mr Rosahemd und hielt sie fest. "Es ist viel zu gefährlich, hier ins Wasser zu springen. Womöglich schwimmen da unten Haie rum! Vergiss den Geldbeutel. Ich kauf dir einen neuen." "Aber ich brauch ihn! Mein ganzes Bargeld ist drin." Es ging mich ja eigentlich nichts an. Aber aus irgendeinem Grund sprang ich auf und lief zum Ende des Piers. Ich überlegte nicht lange. Ach, was soll's, dachte ich nur ...
Meine Meinung:
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mehr von dem Buch erwartet hätte ...
Nicholas Sparks ist ein sehr bekannter Autor, weswegen ich auch sehr viele Erwartungen an diesen Teil hatte.
Allerdings wurden diese nur teilweise erfüllt ...
Fangen wir mal mit dem Schreibstil an sich an:
Nicholas Sparks kann unglaublich gut schreiben, und Dinge beschreiben wie es sonst niemand kann. Allein deswegen möchte ich mehr von ihm lesen, aber die Geschichte an sich konnte mich irgendwann nicht mehr packen ...
In den ersten 50 Seiten hat der Protagonist John eigentlich nur sein Leben bis etwa 20 beschrieben, was mich leicht genervt hat, weil eben keine Gespräche zwischen irgendwem stattgefunden haben. Das hat sich zwar ab einem bestimmten Zeitpunkt geändert, doch da konnte mich die Geschichte nicht unbedingt mitreißen.
Ungefähr ab der Hälfte fand ich das Buch dann wirklich großartig. Die Geschichte zwischen Savannah und John hat sich endlich entwickelt.
Was ich sehr traurig fand ist, dass man am Anfang (sprich in den ersten paar Seiten) schon erfährt, dass John Savannah an einen anderen verloren hat. Ich dachte deswegen eben, John würde sowieso nicht mehr bei seiner Liebe landen.
Ob das nun wahr oder falsch ist, müsst ihr selber lesen ...
Ab einem bestimmten Punkt wurde das Buch so unglaublich emotional, dass es fast schon weh tat.
Ich habe so viele schöne, traurige, grausame Szenen makiert, wie ich es noch nie getan habe.
Nicholas Sparks ist dafür bekannt, keine Scheu vor "enttäuschenden" Enden zu haben, weswegen ich sehr Angst vor den letzten paar Seiten hatte.
Doch ehrlich gesagt fand ich das Ende etwas jämmerlich (okey, das ist etwas hart ausgedrückt), doch trotzdem wollte ich den Film schauen. Und ob ich den Film oder das Buch besser fand könnt ihr unten weiterlesen.
Film vs. Buch:
Das Ende fand ich im Film viel besser als es im Buch dargestellt wurde. Die Handlung aber an sich mochte ich im Roman mehr.
Ich muss gestehen, dass ich den Film an sich besser fand, was wahrscheinlich auch ein kleines bisschen am Cast liegt.

John wird gespielt von Channing Tatum und Savannah von Amanda Seyfried.
Falls ihr mich schon länger verfolgt, wisst ihr sicher, dass ich ein riesen Fan von Channing Tatum bin! Ich liebe ihn einfach so unglaublich.
Mein Fazit:
Von mir bekommt das Buch leider "nur" ������ (3,5 Herzen), was an dem schleifenden Ende liegt, und an dem schleppenden Anfang.
Der Film erreicht �������� (4 Herzen) und ist somit ein halbes Herz besser als das Buch.
xoxo Nathalie

Wenn du mich siehst

Name: Tintenblüte Datum: 20. Juni 2017

 

Ein etwas anderer Sparks-Roman

Ich habe bisher wohl von keinem Autor so viele Bücher gelesen wie von Nicholas Sparks. Besonders in meiner Teenagerzeit haben es mir Bücher wie „Wie ein einziger Tag“ und „Zeit im Wind“ sehr angetan und seit dem lese ich auch mindestens einmal im Jahr noch einen Sparks. Ich liebe die Mischung aus Herzschmerz, Sommerstimmung und ganz großen Gefühlen, die seine Bücher bereithalten. Umso gespannter war ich natürlich auch auf das im letzten Frühjahr erschiene Werk „Wenn du mich siehst“, doch wie das immer so ist, gibt es noch unzählige andere Bücher auf dem SuB, die gelesen werden wollen und die ein oder andere Neuerscheinung muss erst einmal warten. Doch in diesem Monat war es endlich so weit und „Wenn du mich siehst“ durfte bei mir einziehen, an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!
Der erste Eindruck des Buches war durchaus positiv. Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön und versprüht direkt eine gehörige Portion Sommer, Sonne, Sonnenschein. Da ich, als das Buch bei mir ankam, gerade wahnsinnig Lust auf eine schöne Sommerlektüre hatte, habe ich auch nicht lange gefackelt und direkt mit dem Lesen begonnen.
Die Geschichte setzt direkt mit einem fesselnden Prolog ein, bei dem der Leser auf einen Unbekannten trifft, der eine junge Frau beobachtet und dabei starke Rachegedanken hegt. Was es genau damit auf sich hat, bleibt jedoch erst einmal offen, wodurch gleich zu Beginn des Buches eine gewisse Grundspannung herrscht.
Im darauffolgenden Kapitel lernt man Colin kennen. Ziemlich schnell wird klar, dass er ein sehr spezieller Protagonist mit einer dunklen Vergangenheit ist, doch je mehr man über ihn erfährt, umso deutlicher wird, dass er eigentlich ein gutes Herz hat und alles daran setzt, nicht mehr der zu sein, der er früher einmal war. Nicht selten kommt ihm dabei allerdings sein aufbrausendes Temperament in die Quere.
Kurz darauf begegnet der Leser auch Maria. Sie ist durch ihre zurückhaltende und brave Art auf den ersten Blick das komplette Gegenteil von Colin, doch im Laufe der Geschichte wird klar, dass die beiden doch einige Gemeinsamkeiten haben und besser zusammen harmonieren als ihre erste Begegnung vermuten lassen würde. Maria hat deutlich weniger Ecken und Kanten als Colin, wirkt jedoch trotzdem glaubhaft, wenn vielleicht auch ein wenig blasser neben Colin.
Die Geschichte wird übrigens von einem auktorialen Erzähler erzählt, sodass der Leser sowohl einen Einblick in Marias als auch in Colins Gefühle und Gedanken bekommt, wobei das immer kapitelweise wechselt.
Wie immer ist der Schreibstil von Nicholas Sparks sehr flüssig und angenehm zu lesen, worin sich dieses Werk allerdings von den meisten seiner anderen Bücher unterscheidet sind die starken Thrillerelemente, die er hier eingebaut hat. Es gibt zwar auch einige andere Bücher von ihm, die über Thrillerelemente verfügen, doch in diesem Buch haben sie zumindest im zweiten Teil der Geschichte stark über die Liebesgeschichte dominiert. Und hier komme ich auch schon zu einem meiner Kritikpunkte. Wie schon geschrieben erwarte ich von einem Nicholas Sparks Roman Herzschmerz, Romantik und eben die ganz großen Gefühlen und genau das kam mir in diesem Buch etwas zu kurz. Und auch mit den Thrillerelementen war ich nicht ganz zufrieden. Wenn sie schon einen so großen Raum einnehmen, würde ich mir noch mehr Spannung und Unvorhersehbarkeit wünschen, in diesem Fall waren sie nämlich leider eher lasch.
Der Spannungsbogen hat sich direkt von Beginn des Buches bis zum Schluss hin aufgebaut, wobei sich der Mittelteil etwas gezogen hat. Anfang und besonders Schluss der Geschichte waren jedoch ziemlich fesselnd. Auch wenn ich vergeblich auf einen überraschenden Plottwist gewartet habe, war das Ende für mich in dieser Form jedoch nicht vorhersehbar, aber durchaus schlüssig, was dem Buch noch mal einen dicken Pluspunkt eingebracht hat.
Was ich ein wenig schade fand, war, dass das Buch deutlich weniger Sommerstimmung versprüht hat als ich es sonst von Nicholas Sparks gewohnt bin. Die zweite Hälfte der Geschichte war eher im Herbst angesiedelt, was nicht ganz zu dem Cover passt, dass eine gewaltige Portion Sommerstimmung versprüht.
Fazit
„Wenn du mich siehst“ unterscheidet sich in gewissen Punkten deutlich von den anderen Werken des Autors. Zum einen verfügt es über starke Thrillerelemente, hinter denen die Liebesgeschichte teilweise eher in den Hintergrund tritt und zum anderen geht auch die für seine Bücher sonst so typische Sommerstimmung etwas unter. Jedoch konnten mich die Charaktere und das in sich schlüssige Ende des Buches, wie natürlich auch der gewohnt flüssige Schreibstil des Autors überzeugen.
Insgesamt verfügt das Buch über eine solide Geschichte, die vor allem im letzten Drittel durchaus spannend ist und mich gut unterhalten hat.

Wenn du mich siehst

Name: AntjeDomenic Datum: 13. Juni 2017

 

Spannung und Liebe in einem Buch vereint

Nicholas Sparks
"Wenn Du mich siehst"
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 571
ISBN: 978-3-453-26876-0
Erstausgabe: 8. März 2016
Preis: 19,99 Euro

Klappentext:
Erkenne die Liebe. Erkenne die Gefahr.
Mitten auf einer einsamen nächtlichen Landstraße bleibt Marias Auto liegen. Ein Wagen hält, ein bedrohlich aussehender, muskelbepackter Mann steigt aus – und wechselt ihr freundlich den Reifen. Colin Hancock hat schon viele dumme Entscheidungen in seinem Leben getroffen und bitter dafür büßen müssen, eine Beziehung ist das Letzte, was er sucht. Doch so wenig Maria und Colin zusammenzupassen scheinen und so sehr sie sich auch dagegen wehren: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Aber ihnen droht größte Gefahr, denn ein finsteres Kapitel aus ihrer Vergangenheit holt Maria ein und lässt sie um ihr Leben fürchten. Werden die alten Dämonen alles zerstören, oder kann ihre Liebe Colin und Maria in der dunkelsten Stunde retten?
Gestaltung des Buches:
Eine wundervolle Gestaltung meiner Meinung nach. Das Cover ist traumhaft und man kann nicht erahnen, was für eine Geschichte sich hinter dem Cover verbirgt.
Meine Meinung:
Mein erstes Nicholas Sparks Buch und nun kann ich den Hype um diesen Autor verstehen. Der Schreibstil ist mitreißend und mitfühlend. Absolut spannend und toll zu Lesen.
Der Autor hat ein feines Händchen Spannung und Liebe in einem Roman zu veredeln. Die Geschichte hat mir gut gefallen und nun steht auch fest, das ich noch weitere Bücher von Herrn Sparks lesen muss.
Danke an den Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung des Buches.
Bewertung:
5 von 5 *

Seit du bei mir bist

Name: Martinas Buchwelten Datum: 25. Mai 2017

 

Das Leben hat oft andere Pläne

Bewertung: 3 1/2 Sterne
Unüblich für einen Sparks Roman ist der sehr langsame Einstieg, der leider der Geschichte anfangs ziemlich die Spannung nimmt. Jedoch weiß man am Ende, dass die Vorstellung der Charaktere und das Begleiten von Russel durch seinen Alltag einfach dazu gehören muss. Vielleicht hätte der Autor dies etwas abkürzen können....
Das Verfolgen von Russels Alltag und wie seine Ehe langsam auseinander bricht, ist manchmal für den Leser etwas langatmig. Es geht darum, dass Russels Frau Vivian nach ihrer gewollten Elternzeit wieder zu arbeiten beginnt, als Russel sich gerade selbstständig gemacht hat. Nicht gerade ein günstiger Zeitpunkt. Russel hat nun für die fünfjährige London zu sorgen, wobei es anfangs ziemlich chaotisch zugeht. Jede Mutter weiß, wie einfach sich ihre Ehemänner oft den Alltag mit einem Kind vorstellen und total überfordert sind, wenn sie plötzlich diese Aufgabe übernehmen müssen. Genauso ergeht es Russel. Noch dazu ist er gerade im Begriff seine Firma aufzubauen, die eher schlecht als recht anläuft. Das gibt ihm allerdings mehr Zeit für London und zwischen den Beiden entsteht ein tiefes Band, während sich Vivian immer weiter von ihrer Familie entfernt.
Vivian ist eine sehr Ich-bezogene und unsympathische Frau. Nicht weil sie wieder arbeiten gehen möchte, sondern sie behandelt Russel einfach wie einen Abstreifer. Noch dazu hat sie sich längst von ihm entfernt. Sie ändert täglich ihre Meinung, ist intrigant und hinterhältig.
Russel ist ein netter Mann, romantisch und weich...zu weich. Im Umgang mit seiner Tochter ist er liebevoll und geduldig. Er liebt die Harmonie und will jedem alles recht machen. Er denkt viel, doch handelt nicht. Mit der Zeit beginnt man sich zu fragen, ob Russel jemals aufwacht. Als er beginnt sich Gedanken zu machen und Dinge zu hinterfragen, ist es fast zu spät, denn Vivian hat bereits die Scheidung eingereicht und will das Sorgerecht für London.
In diesem Roman begleiten wir eine normale Familie durch ihren Alltag. Hier geht es einfach ums Leben und dass man zwar Pläne machen kann, aber das Leben sich nicht an diese Pläne hält. Wie sagte John Lennon so passend....."Life is what happens, while you are busy making other plans"
Natürlich wird hier auch nicht mit Klischee gespart. Ich mag es nicht sonderlich, wenn Männer, die Kinderbetreuung und Haushalt machen, als Übermänner bezeichnet werden, während Hausfrauen und Mütter für dieselbe Arbeit oft nur belächelt werden. Auch ist eine arbeitende Frau keine Rabenmutter! In Sparks Roman fällt es aber unheimlich schwer Vivian auch nur ein bisschen sympathisch zu finden.
Die Familie wird in diesem Roman großgeschrieben. Der Leser lernt Russels Eltern und seine Schwester Marge kennen, mit der ihm ein ganz besonders Band verbindet. Marge ist unheimlich sympathisch und hat viel, was Russel fehlt: Durchsetzungsvermögen und Spontanität. Die Beiden haben seit ihrer Kindheit eine sehr enge Beziehung. Gut gefunden habe ich, dass der Autor hier das Thema Frauenliebe aufgegriffen hat, denn Marge ist lesbisch. Ihre Lebensgefährtin Liz ist Psychologin und ebenfalls ein wunderbarer Charakter.
Als Sparks Leser hat man das Gefühl, dass die erste Hälfte des Romans eher untypisch für den Autor ist. In einer Rezension habe ich gelesen, dass die Leserin meinte, er hätte hier wohl seine eigene Scheidung verarbeiten müssen. Dem kann ich bedingt zustimmen. Doch die zweite Hälfte hat dann wieder ganz die Handschrift von Nicholas Sparks und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Mit einem Kloß im Hals habe ich den Roman zugeklappt und warte nun sehnsüchtig auf das nächste Buch des Autors.
Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es einen kurzen Rückblick in Russels Vergangenheit. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt.
Fazit:
"Seit du bei mir bist" gehört nicht unbedingt zu Nicholas Sparks besten Büchern und die erste Hälfte gestaltet sich ein bisschen zäh. Doch ab der zweiten Hälfte läuft der Autor wieder zur Höchstform auf und liefert genau das ab, was wir Fans uns von ihm wünschen. Achtung: Taschentücher bereit halten!

Seit du bei mir bist

Name: TheWonderlandBooks Datum: 24. Mai 2017

 

Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

Wie viele andere auch, bin ich ein großer Sparks-Fan und habe mich auf seinen neuen Roman sehr gefreut. Dass ich jemals so eine Rezension über einen seiner Romane schreiben würde, hätte ich beim besten Willen nicht für möglich gehalten. Aber leider ist dem so und da gibt es auch nichts zu beschönigen: „Seit du bei mir bist“ hat mir nicht gefallen.
In der Regel ist es ja so, dass man sich in die Charaktere, insbesondere in die männlichen, bei einem Nicholas Sparks-Roman sofort verliebt. Mir ging es bisher zumindest sehr häufig so. Doch hier ist es leider nicht ansatzweise der Fall. Selten war mir jemand so unsympathisch und ging mir so auf den Geist wie Russ. Von seiner Ehefrau wollen wir gar nicht erst anfangen, die schießt den Vogel ab. Ich habe regelrecht einen Hass auf die beiden entwickelt.
Dadurch, dass ich die Charaktere größtenteils einfach überhaupt nicht mochte, war mir ihr Schicksal auch relativ egal und in meinen Augen vieles auch komplett selbstverschuldet. Auch weiß ich irgendwie nicht, warum die Geschichte so in die Länge gezogen wurde. Wenn ich ganz ehrlich bin, war die Geschichte fast bis zum Schluss langweilig und uninteressant. Es gab keine Höhepunkte oder Spannungsmomente, keine schönen Liebesszenen. Nichts. Ich kann verstehen, wenn Leute das Buch abbrechen und war am Ende froh, es tatsächlich beendet zu haben.
Gefühlt besteht das Buch aus einer langen Einleitung und einem Ende. Am Anfang dachte ich noch, dass es wieder ein schöner, typischer Liebesroman wird, aber ich wurde spätestens dann enttäuscht, als nach 300 Seiten immer noch nichts Großartiges passiert ist und immer noch über Russ‘ ach so furchtbares Leben lamentiert wurde. Natürlich ist es nicht schön, was Russ passiert ist, aber oft war er einfach selbst Schuld und sowas passiert heutzutage so vielen Menschen.
Da könnte man jetzt natürlich behaupten, dass dieses Buch eine realitätsnahe Geschichte aus dem Leben erzählt. Damit kann ich mich anfreunden. Warum ich darüber ein Buch mit über 500 Seiten lesen muss, erschließt sich mir allerdings nicht. Lediglich das Ende war dann etwas Sparks-typisch, wobei auch das nicht mehr überzeugen konnte und mir ein Augenrollen abverlangte. Es fehlt von vorne bis hinten an Gefühl.
Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn irgendwann eine richtige Liebesbeziehung thematisiert worden wäre. So wie man es von Nicholas Sparks kennt und liebt. Oder wieder in die spannende Richtung gehen, das kann der Autor ja auch, wie er bereits bewiesen hat. Mir hat er mit „Seit du bei mir bist“ einen Flopp auf ganzer Linie beschert und meiner Meinung nach ist er hier einen sehr langweiligen und uninteressanten Weg gegangen. Ich hoffe sehr, dass sein nächster Roman wieder besser ist.
Es tut mir in der Leserseele weh, das über ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren zu schreiben, aber es bringt auch nichts es zu beschönigen.
Fazit: Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

Seit du bei mir bist

Name: Literaturliebe Datum: 12. Mai 2017

 

Leider abgebrochen

Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …
WARUM HABE ICH ES ABGEBROCHEN?
„Seit du bei mir bist“ war tatsächlich mein aller erster Roman von Nicholas Sparks. Es gab immer wieder so gute Meinungen zu ihm und ich habe gedacht, seine Bücher passen zu mir. Ihr wisst schon – Romantik, Liebe, von mir aus auch Kitsch. Das mit Sparks und mir hätte der Anfang von etwas ganz Großen werden können. Nun ja, es wurde leider ein Reinfall.
Ich habe das Buch nämlich nach ungefähr 180 Seiten nun endgültig abgebrochen. Der erste Grund ist sehr einfach: Die Handlung war langweilig. Man verfolgt die Geschichte von Protagonist Russell Green. Wie er versucht, seinen Alltag und sein Leben auf die Reihe zu bekommen, wie er sich tagtäglich von seiner Frau Vivian schikanieren lässt, wie sie ihm die Worte im Mund rumdreht. Auf den von mir gelesenen 180 Seiten wurde dieser Ablauf immer und immer wiederholt, sodass es sehr ermüdend war. Keine Spur von Romantik. Leidenschaft oder Schnulzenalarm, denn von Beginn an war das mit Russell und seiner Frau zum Scheitern verurteilt.
Der zweite Grund sind die Protagonisten selbst. Ja, Russell ist nett. Aber leider auch sehr naiv und gutgläubig. Er kann nicht für sich und seine Meinung einstehen, hinterfragt zwar ständig alles und denkt wirklich sehr viel nach. Letztendlich ändert er aber offenbar nichts. Ich weiß nicht genau, ob da noch eine Entwicklung von Russell gekommen wäre, aber ich bezweifle es stark. Vivian ist das komplette Gegenteil von Russell – und sogar noch nerviger und unsympathischer als ihr Mann. Sie ist intrigant, hinterhältig, nur auf sich und ihre Vorteile bedacht und wird nicht müde ihrem Ehemann zu zeigen, wie unzufrieden sie offenbar einfach aus Prinzip ist.
Nicht nur, dass ich die Geschichte also langweilig, wiederholend und langgezogen fand, die zwei sehr anstrengenden und unsympathischen Charaktere trugen auch nicht unbedingt dazu bei, dass ich das Buch hätte weiterlesen wollen.
Vielleicht probiere ich es irgendwann mal mit einem älteren Werk von Sparks, in der Hoffnung, dass die vielen begeisterten Stimmen doch noch gerechtfertigt sind. „Seit du bei mir bist“ konnte dies für mich leider nicht bestätigen.

Kein Ort ohne dich

Name: TheVanniK Datum: 06. Mai 2017

 

Einfach nur toll

Nicholas Sparks ist einer meiner Lieblingsautoren und auch mit "Kein Ort ohne Dich" konnte er mich wieder überzeugen. Es ist mal wieder super schön geschrieben und beinhaltet eine tolle Geschichte. Die Protagonisten sind super in Szene gesetzt worden und ich kann nur jedem empfehlen das Buch zu lesen.

Seit du bei mir bist

Name: Judikos Welt Datum: 03. Mai 2017

 

Viel zu langezogen...erst am Ende ein typischer Nicholas Sparks

Manchmal ist das Ende erst der Anfang…(Klappentext)
Wieder ein Buch, von einem meiner Lieblingsautoren, worauf ich mich sehr lange gefreut habe.
Als ich das Buch dann endlich in den Händen halten konnte, dachte ich, was für ein schönes Cover und ich konnte es kaum erwarten anzufangen.
In der Geschichte lebt Russ, ziemlich klischeehaft, mit seiner Frau Vivian und seiner Tochter London in einem schicken Häuschen in Charlotte, North Carolina. Er, sehr erfolgreich im Beruf und sie, die sich um die Kleine kümmert. Von der Erziehung bekommt Russ wenig mit. Das ändert sich, als er seinen Job verliert und sich daraufhin selbstständig macht. Doch die Kunden bleiben ihm aus. Alle hatten ihn schließlich gewarnt. Als seine Ersparnisse langsam aufgebraucht wurden und seine Frau trotzdem so hauswirtschaftete wie bisher, suchte sie sich einen Job und Russ sollte sich nun tagsüber um die Kleine kümmern, was schon eine große Herausforderung für ihn war. Mehr schlecht als recht, versucht er es, vor allem seiner Frau recht zu machen. Doch ohne Erfolg – sie reicht die Scheidung ein. Für Russ bricht eine Welt zusammen. Was wird nun aus der gemeinsamen Tochter, wo sein Verhältnis zu ihr doch gerade so innig geworden ist? Unterstützung bekommt er durch seine Familie, insbesondere seiner Schwester und einer alten Freundin.
Auf knapp 600 Seiten lesen wir nun diese Geschichte. Ich muss wirklich zugeben, dass es mich streckenweise gelangweilt hat. Denn 80 % der Geschichte, geht es darum, wie er den Alltag meistert und sich von seiner Frau schikanieren lässt. Ich habe Gegenwehr vermisst. Fand Russ zwar nett, als Charakter, leider  war er aber zu nett, naiv und dadurch, dass er sich alles gefallen ließ, nervte es sogar.
Ich hatte zwischenzeitlich mit den Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Allein die Frage, wie es mit London weiter geht, ließ mich durchhalten. Denn darum ging es ja – ein Sorgerechtsstreit à la Kramer gegen Kramer.
Was dann aber am Ende meine Antwort sein sollte, wurde viel zu schnell und einfach gelöst, dafür, dass es doch die ganze Zeit darum ging.  Zu dem Zeitpunkt nahm die Geschichte nämlich eine Wendung, sodass die eigentliche Geschichte in den Hintergrund trat. Diese Wendung, war für mich aber auch wieder der klassische Nicholas Sparks, den ich die ganze Zeit über vermisst hatte. Dieses Gefühl von Herz/Schmerz, wofür er bekannt ist. Somit hat er, für mich, am Ende sich nochmal kurz gezeigt, aber trotzdem hat mich die Geschichte enttäuscht, da 80 % der Geschichte zu langgezogen und langweilig waren.
Schade, da ich befürchte, dass es vielleicht Leser gibt, die nicht durchhalten werden und somit den typischen Nicholas Sparks erst gar nicht wiedererkennen werden.
Manchmal ist das Ende aber auch erst DAS, was ein Buch lesenswert macht. :-(
Ich möchte mich ganz recht herzlich bei RandomHouse und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar, bedanken.